Und wie steht Ihr zu anderen Verbindungen?

Mal abgesehen von der Frage, ob wir denn eine Verbindung sind oder nicht, bleibt in der Tat zu erklären, wie wir mit anderen Verbindungen umgehen. Die Antwort auf diese Frage ist ganz einfach: Wir verkehren nicht mit anderen Verbindungen nach deren Gepflogenheiten.

Zunächst einmal sollte klar sein, dass für uns (unsere) kulturelle Arbeit im Mittelpunkt steht. Neben den sonstigen Bundesveranstaltungen (z.B. Konvente, Kammermusikabende, Kneipen und andere gesellige Beisammensein, Veranstaltungen des Verbandes) haben wir vier "stehenden Ensembles" mit rund 20 bis 40 Mitgliedern, die im Semester an vier Tagen in der Woche intensiv proben. Daneben auch noch einen intensiven und regelmäßigen Umgang mit anderen Verbindungen zu pflegen macht allein schon aus Zeitgründen gar keinen Sinn. Zum anderen haben die anderen Verbindungen in Göttingen kulturell nicht viel beizutragen, so dass ein regelmäßiger Austausch oder Verkehr auch inhaltlich keinen Sinn macht. Wenn es um einen Austausch auf kulturelle Ebene gehen würde, wären für uns höchstens die beiden örtlichen Sängerschaften der DS, die S! Arion-Altpreußen und die S! Gotia et Baltia Kiel zu Göttingen, als Gesprächspartner denkbar. Aber nicht, weil sie eine Verbindung sind, sondern weil sie möglicherweise einen Chor haben.

 
Könnten Kontakte zuanderen Verbindungen in Göttingen andere positive Effekte mit sich bringen? Schwer vorstellbar. Grundsätzlich kann man das Verhalten und das Benehmen vieler Göttinger Verbindungen und Verbindungsstudenten als respektlos gegenüber anderen Menschen bezeichnen, was häufig genug auch unsere Gäste erfahren mussten. Warum sollten wir also mit Menschen umgehen, die sich nicht zu benehmen wissen?

Auf der anderen Seite gilt aber auch Folgendes:
Wer in der Lage ist, uns und allen Personen, die sich bei uns aufhalten, mit Achtung, Respekt und Rücksicht zu begegnen, ist bei uns und in unseren musischen Gruppen herzlich willkommen, egal woher sie oder er kommt.

Allerdings muss jedem Menschen auch klar sein, dass wir eine "schwarze Verbindung" sind: Wir haben zwar Farben, aber wir tragen sie nicht in Form von Band und Mütze. Und unser schwarzes Prinzip ist uns so wichtig, dass bei uns auf den Haus grundsätzlch keine Farben getragen werden. Das mag für viele schwer zu verstehen und schwer zu akzeptieren sein, ist aber so. Unser Haus, unsere Regeln. Wir verkehren nunmal nicht mit anderen Verbindungen nach deren Gepflogenheiten.


Unser Chor

steht auch Studierenden mit weniger Chorerfahrung offen, denn auch ihnen möchten wir die Möglichkeit bieten, im Gesang einen Ausgleich zum Studium zu finden.

Unser Orchester

hat einen Faible für eher selten gespielte und unbekannte Werke aus allen Epochen, macht aber trotzdem um Haydn und Schubert keinen Bogen. Und als einziges der Orchester in Göttingen gibt es bei uns kein Vorspielen.

Unser Theater

bietet die Möglichkeit, sich im darstellenden Bereich auszuprobieren. Denn bei uns stehen die Freude am Spiel und die Sammlung von Theatererfahrung im Vordergrund.

Unsere Big Band

swingt und groovt, was das Zeug hält - und hat gerade beim 8. internationalen BigBand-Contest "Swingin´ Saxonia" in der Kategorie "Amateure" den zweiten Platz gewonnen!

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